Geb. 1958 in Tübingen. Cellist, Elektro-Cellist, Klangkünstler. Studium in Düsseldorf, künstlerischer Abschluß mit Auszeichnung. Arbeitete zunächst hauptsächlich in der klassischen Musik - als Kammermusiker, Solocellist der Württembergischen Philharmonie und als Solist. Inzwischen bilden elektronische und experimentelle Musik, Jazz, Improvisation, Komposition und Klangkunst den Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens.
Tourneen führten ihn in die Volksrepublik China, nach Rußland, die USA, nach Brasilien und in alle wichtigen Musikzentren Europas. In den Jahren 1990 - 93 spielte er im renommierten Ensemble Modern in Frankfurt, wo er die Gelegenheit hatte, mit Künstlern wie K.-H. Stockhausen, Ornette Coleman und Frank Zappa zu arbeiten. Seit 2004 ist er Professor für Audiogestaltung und Sounddesign an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Hall. 2003 war Fried Dähn "Artist in Residence" am Cleveland Institute of Art. 2004 wiederum zu Gast in den USA: diesmal beim 16. "subtropics experimental music festival" in Miami.
Sein konsequentes Suchen nach neuen Ausdrucksformen und seine Vision, Kreativität und Inspiration mit Künstlern aus aller Welt zu teilen führte- zusammen mit dem Gitarristen Thomas Maos - im Jahr 1999 zur Gründung von CAMP, dem internationalen Festival für Klangkunst und Visual Music, welches alle zwei Jahre an unterschiedlichem Ort stattfindet.