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![]() Der gesundheitlich - therapeutische Effekt der Töne und Klänge aus der Materialität Stein ist bis heute äußerst unzureichend, geradezu minimal untersucht. Da der Stein in seiner Klanglichkeit immer sehr schnell der Esoterik zugerechnet und damit in einem mitteleuropäischen Denken einer wissenschaftlichen Ernsthaftigkeit für nicht würdig erachtet wird, ist es notwendig hier detailliert und akribisch zu arbeiten. Da alles Klangliche darüberhinaus im Bereich des Unsichtbaren sich ereignet, nicht faßbar ist, jedoch durchaus faßlich, stoßen hier eine ganze Reihe von verschiedenen Phänomenen und Problemfelder aufeinander.
Ausgangspunkt für meine persönlichen Erfahrungen mit den Tönen des Steins waren die Aussagen von Konzertbesuchern (schon in den ersten Konzerten), die mir beim Verlassen des Konzertsaales dafür dankten, daß ihre Tinnitusgeräusche offensichtlich verschwunden waren. Da ich Künstler und kein Therapeut bin, auf der künstlerischen Ebene natürlich bestrebt bin, mein Publikum zu überzeugen, sie in die Identifikation mit meiner Musik zu holen, jedoch nicht gezielt therapeutisch daran arbeite, gesundheitliche Defizite zu beheben, da ich keine Eingrenzung meiner künstlerischen Freiheiten im Konzert wünsche, hatte ich mich nicht weiter um diese Dinge gekümmert, die Menschen nicht nach ihren Adressen gefragt und auch keine Langzeitbeobachtungen durchgeführt. Als sich die Ereignisse häuften, wandte ich mich an den Neurologen Prof.Dr.N. Birbaumer von der Universität Tübingen, um den Dingen etwas auf den Grund zu kommen. Kollege Birbaumer hörte die ersten Klänge und konstatierte umgehend, daß, allein vom Klang dies völlig überzeugend ist.
Inzwischen gab es eine ganze Reihe von verschiedenen Ereignissen. Zum einen kamen immer mehr Menschen, die das Spielen des Steins erlernen wollten, sei es aus Interesse, Neugierde oder/und aus dem Bedürfnis, die klanglichen Fähigkeiten zu nutzen, um diverse Beschwerden zu behandeln, zu lindern, zu heilen. Was immer dies sein mag, ob der bekannte Tinnitus, das Carpal-Tunnelsyndrom, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Burn-out, der Klang des Steins hatte immer einen größeren, umfangreicheren Effekt auf die Allgemeinbefindlicheit, als dies zunächst angenommen wurde.
Es ist kein Effekt, der umgehend alle Leiden löst, alle Beschwerden "wunder"-heilt, es ist jedoch ein Effekt, der regelmäßig durch langfristige Arbeit zum Erfolg führt. Dies kann bei Tinnitus und dem Carpal-Tunnel-Syndrom bewiesen werden, alles weitere ist noch zu wenig systematisch nachgewiesen, wird jedoch genauso erfolgreich sein. Im Sommer 2005 war der berühmte Sufi-Therapeut Dr.O.Güvenc hier und testete mit seine verschiedenen Instrumenten und der genau definierten Therapie-Musik einige meiner Steine. Er stellte fest, daß der Stein nicht 1 oder 2 der Tonleitern in sich besitzt, sondern sämtliche Tonarten sind in ihm enthalten. Das deutet auf ein umfaßendes System hin, ist aber umfangreich zu erforschen. Inzwischen haben sich viele weitere Kontakte ergeben, neue Effekte sind entstanden. An dieser Stelle wird immer wieder über neue Vorkommnisse und Ergebnisse berichtet werden. |